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Weisheit

Über das, was uns fehlt

Auch erhältlich als:
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783832180164
Sprache: Deutsch
Umfang: 478 S.
Format (T/L/B): 3.5 x 21.4 x 15 cm
Einband: gebundenes Buch

Beschreibung

Gert Scobel zeigt in seinem kenntnisreichen Buch, dass uns heute kaum etwas so sehr fehlt wie Weisheit: Im Umgang mit der Welt, mit anderen und uns selbst. Denn in unserer immer komplexer werdenden Umwelt, die uns mit Widersprüchen ebenso konfrontiert wie mit immer mehr Faktenwissen, brauchen wir Orientierung. Doch die fehlt. Und Weisheit stellt sich auch im Alter nicht von selbst ein. Gert Scobel belegt fundiert, dass man sie erlernen kann a?" und sollte. Dabei speist sich die Gelassenheit, von der der Autor spricht, nicht aus esoterischen Höhenflügen, die oft mit einer unsanften Bauchlandung enden. Vielmehr ist sie inspiriert von den Lehren des Buddhismus, die Scobel überraschend mit der westlichen Geistesgeschichte versöhnt. Er verfolgt die Weisheit bis zu ihren Ursprüngen, ins Mittelalter und in den fernen Osten. Das Buch bringt uns aber auch die neusten Erkenntnisse zur Weisheit aus Psychologie, Neurowissenschaften, Biologie, Glücks- und Komplexitätsforschung nahe. Entstanden ist die faszinierende und anschaulich erzählte Geschichte einer Geisteshaltung, die sich nicht nur unterhaltsam und spannend liest, sondern auch mit großem persönlichem Gewinn. Denn Weisheit ist die Grundvoraussetzung für ein sinnvolles und geglücktes Leben.

Autorenportrait

Gert Scobel, 1959 in Aachen geboren, studierte Philosophie und katholische Theologie an der Jesuiten-Hochschule St. Georgen in Frankfurt am Main und an der University of California in Berkeley sowie Wissenschaftstheorie und Sprachphilosophie in Frankfurt am Main. Zweimal erhielt er das EICOS-Stipendium, u.a. am Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften in München. Nach seiner Arbeit als freier Journalist für Zeitungen und Hörfunk sowie als Dokumentarfilmer moderierte er von 1995 bis 2007 als Anchorman die werktägliche 3sat-Sendung "Kulturzeit". Von 2001 bis 2003 war er zudem Anchorman des "Morgenmagazins" der ARD. Ab 2004 moderierte er außerdem die Sendung "delta", ebenfalls bei 3sat, und seit April 2008 die Sendung "scobel". Er wurde 2005 für die Moderation und Redaktion von "Kulturzeit" und "delta" mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr kürte ihn das Mediummagazin zum "Kulturjournalisten des Jahres".